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Handball: (1. FC Nürnberg Handball)
 
1. FC Nürnberg braucht weitere Unterstützung

Auf einer Pressekonferenz hat der Deutsche Meister 1. FC Nürnberg über den Stand der Vorbereitungen auf die neue Saison informiert. Vorsitzender Hans-Georg Woertge analysierte klar und deutlich die Situation und präsentierte mit Thieß Helmke einen neuen Geschäftsführer. "Er und ich werden nun die Geschicke in die Hand nehmen und uns von mehreren Leuten aus dem Verein unterstützen lassen", sagte Woertge. "Aus finanziellen Gründen müssen wir auf ehrenamtliche Kräfte zurück greifen und werden auch nicht die Ausgliederung in eine externe Betriebsgesellschaft vollziehen."
Da nach Auflagen der Handball-Bundesliga-Vereinigung der Frauen nur Verträge im durch Sponsoren abgesicherten Finanzrahmen abgeschlossen werden dürfen, fehlen noch Gelder, um beispielsweise Kreisläuferin Kathrin Blacha zu bezahlen. "Ihr konnten wir noch kein Angebot machen. Daher und auch in Hinblick auf die Champions League, für die wir gemeldet haben, ist es notwendig, weitere Hilfe aus der Region und von der Stadt Nürnberg, die uns bislang schon maßgeblich bei der Sponsorensuche half, zu bekommen."
Trainer Herbert Müller erinnerte daran, "dass nichts so schnell verwelkt wie sportliche Lorbeeren". Das Wichtigste sei im Moment, Autos und Wohnungen für die Mannschaft zu sichern. "Das Beispiel Blacha zeigt, wie groß die Not ist. Sportlich ist sie nicht ersetzbar. Ohne sie ist Handball in Nürnberg einfach nicht vorstellbar", so der Coach. Der forderte, dass die Ex-Nationalspielerin nicht nur als Aktive, sondern auch in der Organisation eine leitende Position übernehmen sollte. "Kathrin muss in Management und Marketing hinein wachsen. Hier muss der Hebel angesetzt werden. Sie ist die Identifikationsfigur. Politik und Wirtschaft sind weiter gefordert. Sie sind ausschlaggebend für unser Überleben."
Was den Kader für die kommende Saison anbetrifft, standen mit Agnieszka Tobiasz, Barbara Strass (beide Karriereende), Stephanie Ofenböck (schwanger) und Katrin Engel (Hypo Niederösterreich) schon vier Abgänge fest. Nun kommt Torfrau Sylvia Harlander hinzu. "Es tut weh, so einer verdienten Sportlerin kein Angebot machen zu können. Aber es sind in unserer Lage nicht mehr als zwei Torfrauen drin", so Müller. Aus der 2. Mannschaft werden die slowakische Nationalspielerin Petra Popluharova für den Rückraum sowie Alexandra Kubasta und Simone Luber für Rechtsaußen aufrücken. "Für Serpil Iskenderoglu sind wir mit türkischen Unternehmen im Gespräch, über die wir sie finanzieren können. Dabei danke ich auch dem türkischen Generalkonsul für seine Hilfe", sagte der Coach.
Dass sein Kader nun offensichtlich an Qualität verloren hat, sei schade, aber auch reizvoll. "Das hat uns noch nie an der Arbeit gehindert. Wir werden uns wehren, kratzen und beißen wie immer." Was die Champions League betrifft, hofft er, dass der TV-Vertrag der Königsklasse mit Eurosport für Gelgeber interessant ist, um sich europaweit zu präsentieren. "Wir sind Deutscher Meister und haben was zu bieten", warb er um die Gunst der Firmen.
Nationalspielerin Ania Rösler schilderte die aktuelle Lage aus Sicht der Spielerinnen und sparte dabei nicht mit Kritik. "Wenn sich hier nichts ändert, gehe ich. Die Mietverträge laufen aus oder sind es schon, die Mädels haben keine Wohnungen, sind, krass formuliert, obdachlos. Das sind Zustände, die ich nicht ertragen kann und nicht ertragen werde. Nach dem Meistertitel war ich hoffnungsvoll, nun bin ich maßlos enttäuscht. Wir brauchen keine Lippenbekenntnisse oder Leute, die uns die Hände schütteln. Die können uns gestohlen bleiben. Wir brauchen Geldkoffer und Fachleute, die uns helfen. Am besten eine Marketingfirma." In Anbetracht der schwierigen Lage "ist meine Kraft am Ende. Das kratzt an der Substanz."


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 21.06.2007, 13:22 Uhr
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