Martin Kittner ist nach Bundesliga-Kampf querschnittsgelähmt
Unfassbares hat sich im letzten Zweitliga-Kampf zwischen dem AC Lichtenfels und der RWG Mömbris-Königshofen 2 ereignet. Martin Kittner hat in seinem Kampf bis 60 Kilogramm den folgenschweren Bruch zweier Halswirbel erlitten. Es ist nun Gewissheit: Martin wird nie wieder laufen können. Er ist querschnittsgelähmt.
Über 500 Ringsportfans sahen den schockierenden Aufprall des 28-jährigen auf die Matte. Auch der DRB-Präsident Manfred Werner zeigte sich in einer ersten Stellungnahme zutiefst erschüttert. In einem persönlichen Schreiben an den ACL und an die Familie Kittner heißt es: „Der DRB, die Landesverbände und alle Freunde können jetzt nur gemeinsam zusammen rücken, um Martin einigermaßen dieses schwere Leid in seinen noch so jungen Jahren erträglicher zu gestalten, bzw. ihn den Mut zuzusprechen, dass es trotz dieses tragischen Zustandes weiter gehen wird“.
Der AC Lichtenfels hat bei der Sparkasse Coburg-Lichtenfels ein Spendenkonto für Martin Kittner eingerichtet. Wie es auf der Homepage der Ringer heißt, wolle man eine bestmögliche ärztliche Versorgung, und Reha-Betreuung gewährleisten. Vereinschef Dominik Rischawy wird als Treuhändler fungieren und dafür Sorge tragen, dass jeder ersparte Euro für Martin Kittner zugeführt wird.
Bankverbindung:
AC Lichtenfels, Spendenkonto Martin Kittner
Konto Nr. 90 94 855
Bankleitzahl 783 500 00 – Sparkasse Lichtenfels
Verwendungszweck: Martin Kittner
Aufgrund der aktuellen Lage ist kein Ringer des ACL derzeit in der Lage, eine Sekunde ans Ringen zu denken. Die Vereinsführung hat sich in Absprache mit allen Aktiven dazu entschlossen, die Meisterschaftskämpfe am kommenden Wochenende gegen Weißenburg und Westendorf abzusagen und zu gegebener Zeit nachzuholen.
Stefan Günter
Pressereferent des BRV
und Mitglied der DRB-Pressekommission