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Billard: (PBC WT Nürnberg e.V.)
 
Stephan Ullmann ist Bayerischer Meister 9Ball...

Stephan Ullmann nicht zu stoppen....
Hochklassige Partien, Dramatik und Spannung pur prägten die diesjährigen Bayerischen Meisterschaften im 9 Ball der Herren in Amorbach...

Mehr als ein Drittel der Sätze wurden denkbar knapp mit 9:8 entschieden und entschieden über Weiterkommen und Abstieg. Es war ein sportlicher Event der bayerischen Superlative. Noch nie war so ein illustrustes Feld bei einer LM am Start, noch nie wurden so viele Sätze mit dem undankbarsten aller Ergebnisse von 9:8 entschieden, und noch nie war ein Feld so ausgeglichen, wie auf dieser Bayerischen Meisterschaft.

Mehr als 10 Spieler waren von ihrem spielerischen Potential in der Lage sich den begehrten 9-Ball Titel zu holen. Mit dem Shootingstar Stephan Ullmann aus Nürnberg, der einen Titel nach dem anderen in dieser Saison einheimst, dem IBC-Tourer Stefan Santl aus Passau, der auf der Billard-Weltbühne für Furore sorgt und dem Regensburger Supertalent Christoph Reintjes, der in dieser Saison im 9-Ball bislang kaum zu schlagen war, waren zwar einige Topfavoriten ausgemacht ? mit dem Ausnahmesportler Oliver Blechschmidt, dem amtierenden Meister Max Weber aus München und dem nie zu unterschätzenden Dachauer Dirk Paulus lagen doch einige gewaltige Stolpersteine für die vermeintlich "Gesetzten" im Weg.

Die 4 Vorrundengruppen hatten es dementsprechend in sich: In Gruppe 1 trafen drei der möglichen Titelaspiranten direkt aufeinander. Paulus, Blechschmidt und Weber. Paulus schickte mit einem klaren 9:3 Weber in die Verliererrunde, Blechschmidt hatte mit dem sympthatischen Aufsteiger Daniel Schöpf ebenfalls keine Mühe und entschied das Match mit 9:4 für sich. Blechschmidt setzte sich dann in einer hochdramatischen Partie gegen Paulus mit 9:8 durch und zog ins Viertelfinale ein, Paulus siegte im Anschluß im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale bzw. gegen den Abstieg gegen Weber ebenfalls mit 9:8. Schade, diese Partie hatte keinen Verlierer verdient.

Die Gruppe 2 war im Vergleich zur Ersten etwas harmloser konstruiert. Mit Reintjes und Konopka, der im letzten Jahr einen hervorragenden 4. Platz auf der LM belegte, standen die zwei Favoriten vor dem ersten Break fest. Ein Wörtchen bei der Vergabe um die zwei Viertelfinaleplätze wollte aber auch der Pfaffenhofener Helmut Prexl mitreden ? was er dann auch eindrucksvoll tat: Mit drei "Tiebreak-Sätzen" gegen den Newcomer Nicki Schrogl (9:8), gegen Reintjes (8:9) und gegen Konopka (9:8) zog er in seiner unnachahmlichen Spielart mit Reintjes ins Viertelfinale ein.

Gruppe 3 war eine kleine "Mördergruppe". Mit Santl, als Mitfavorit auf den Titel, dem hochmotivierten Nürnberger Thomas Dörfler und dem Dachauer Ylmaz waren hochklassige Partien vorprammiert. Lediglich für die "kleine Zwischenmahlzeit" um die Vergabe der ersten beiden Plätze war der Pfeffenhäusener Gerhard Butz vorgesehen. Doch hier kam es ganz anders: War Butz in seiner ersten Partie gegen Ylmaz noch ohne jegliche Chance (3:9), so spielte er im Anschluß gegen Dörfler und Ylmaz bis an seine Grenzen und zog mit jeweils 9:8 mit Santl in die Runde der letzten 8 ein. Santl hatte zuvor gegen Ylmaz mit 9:4 alles klar für sich gemacht.

In Gruppe 4 wollte Topfavorit Stephan Ullmann von Beginn an nichts anbrennen lassen und ging in seinem ersten Satz gegen den immer stärker werdenden Neu-Herzogenauracher Armin Lesiv mit einer Weltklassepartie mit 7:1 in Führung. Doch mit einer gehörigen Portion Lässigkeit und Unbeschwertheit ließ er Lesiv ohne Not an den Tisch (zwei einfache Bälle verklappert), verlor selbst dann den Faden, als er "wieder wollte" und gab den Satz dann noch an den fehlerfrei spielenden Lesiv mit 8:9 ab. Mit in der Gruppe befanden sich der Hofer Lars Kießling und der für den nicht entschuldigten Augsburger Grgic ins Feld aufgerückte Christian Seitz. Lesiv setzte sich gegen Seitz klar durch und kam ins Viertelfinale, Ullmann musste den beschwerlichen Weg durch die Verliererrunde, ließ da aber nichts anbrennen und folgte Lesiv mit einem 9:5 gegen Kießling und einem 9:6 gegen Seitz mit einer durchschnittlichen Leistung nach.

Das Viertelfinale: Die Toppartie war natürlich das Match zwischen Reintjes und Ullmann. Für viele das vorweggenommene Endspiel. Ullmann ließ seine schwachen Leistungen der Vorrunde schnell vergessen und zog mit einem 9:5 mit ein bisschen "Strahl" in den Big Point-Spielen ins Halbfinale ein.
Blechschmidt hatte zuvor gegen den "gesättigten" Butz keine Mühe und schickte ihn mit 9:0 nach Hause. Aber trotzdem: War eine Super-LM für Butz. Spannender verlief das 3. Viertelfinalspiel zwischen Santl und Paulus. Der Dachauer setzte sich knapp mit 9:7 durch und auch hier waren Millimeter über Sieg und Niederlage entscheidend. Auch dieses Partie hatte keinen Verlierer verdient.

Das letzte Spiel im Viertelfinale entschied überraschend Helmut Prexl für sich, der sich nach grossem Gewürge mit 9:4 gegen Armin Lesiv in einer mässigen Partie durchsetzen konnte.
Das Halbfinale: Das Halbfinale hatte zwei ganz unterschiedliche Vorgaben. In der einen Partie standen sich die Vereinskollegen Blechschmidt und Ullmann gegenüber, so eine Art Tom Cruise und Paul Newman aus "Farbe des Geldes" auf Nürnberger und bayerischer Ebene im Jahr 2003, Schüler und Lehrer oder alter Hase gegen Supertalent. Wie auch immer: Es war ein Supersatz von beiden, fast fehlerfrei gespielt mit dem besseren Ende für Ullmann. 9:5 für ihn. Das zweite Halbfinale zwischen dem Virtuosen Paulus und dem Handwerker Prexl gewann zwar keinen Schönheitspreis, entschädigte die wenigen Zuschauer aber vollkommen aufgrund der Dramatik des Satzes und des Kampfeswillens beider Spieler. Paulus hatte das glückliche Ende für sich ? er siegte mit 9:8 und stand somit im Finale.
Das Finale: Das Finale bestimmte nur ein Spieler: Stephan Ullmann. Abgesehen von einer kleiner Schwächeperiode in der Mitte des Satzes spielte Stephan perfektes Billard. Der Break punktgenau, Ablagespiel hervorragend, lochsicher wie Thomas Engert, Saves millimetergenau und den perfekten Blick für ein Brett. In dieser Form ist Ullmann, nicht nur auf bayerischer Ebene, wohl schwer zu schlagen. Paulus, als fairer Sportsmann bekannt, applaudierte Ullmann nach dem Satz und erkannte seine Finalniederlage (4:9) neidlos an.

Amorbach 2003 der Herren war aus Veranstaltersicht ein Event der Spitzenklasse. Faire und sportliche Teilnehmer, wo keiner unangenehm aus der Rolle fiel, sportliche Highlights am Stück und eine supernette Atmosphäre unter den Spielern, die man sich überall nur wünschen kann, wenn es um Ehre, Qualifaktionen oder Preisgelder geht.

--- Achim Gharbi, Amorbach ---


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Autor: olme
Artikel vom 11.03.2003, 19:56 Uhr
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